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 DEAG Deutsche Entertainment AG (DE000A0Z23G6)

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JohnSteed



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BeitragThema: DEAG Deutsche Entertainment AG (DE000A0Z23G6)   Sa März 12, 2011 6:00 pm

Eine Studie der DZ Bank, geht von 2012er Umsätzen von 132,1 (i.V. 116,7) Mio. EUR und einem Gewinn je Aktie von 17 (10) Cent je Aktie aus.Treffen die Zahlen ein, hätte das Unternehmen beim Umsatz einen Rekord eingefahren. Von Kursrekorden ist das Unternehmen weit entfernt - zu oft wurden früher Gewinne und Turnarounds angekündigt. Wie oft wurden in den letzten Jahren avisiert, dass das neue zweite strategische Standbein, das Klassiksegment, richtig greift.

Das Business der DEAG Classics AG , kam 2010 richtig zum Laufen.
Der Fokus auf das margenstärkere Klassikgeschäft trägt Früchte, mit den Zugpferden Anna Netrebko und David Garrett . David Garrett hat sich mit 3% an DEAG beteiligt. Der Klassik-Anteil am Umsatz steigt kontinuierlich: 2010 dürften es rund 30% gewesen sein, 2011 werden 35% angepeilt. Bis 2014 lautet das strategische Ziel, das sich das DEAG-Management selbst verordnet hat:rund 200 Mio. EUR Umsatz, mit einem Klassik-Anteil von ca. 50%. Sony Music Entertainment sicherte sich 49% der DEAG Classics im Juli 2009 gerade noch rechtzeitig. Sony ist aber nicht nur Anteilseigner - mitgebracht werden ins Geschäft auch Künstler, auf die DEAG sonst keinen Zugriff hätte.

Das vor vier Jahren gestartete Musik-Label-Geschäft scheint zu florieren.

Der Kooperationsvertrag mit dem Kartenvertriebsunternehmen Ticketmaster, an dem DEAG 10% hält, lief letztes Jahr aus. Dieser wurde neu verhandelt mit besseren Konditionen für DEAG als Ergebnis. Wenn DEAG in diesem Jahr nur die gleiche Anzahl an Tickets zu in etwa gleichen Preisen absetzen würde, sollte der Gewinn ansteigen.

Es gibt Gerüchte, dass Sony Music DEAG komplett übernehmen könnte. Über eine mögliche Akquisition spekulierten die Analysten der DZ Bank in einer Studie! Die Beteiligung an DEAG Classics sei demnach nur »ein erster Schritt« gewesen. Ein weiterer Schritt erfolgte bereits mit der Gründung der Gold Entertainment GmbH, ein Joint-Venture, an dem Sony Music und DEAG gemeinschaftlich beteiligt sind. Gold Entertainment fokussiert auf die Bereiche Deutsche Schlager und volkstümliche Musik. DEAG verknüpft sich immer mehr mit Sony. Das hilft strategisch und könnte Begehrlichkeiten Sonys auslösen. Auf dem aktuellen Kurs notiert DEAG lediglich in etwa auf Höhe des Buchwerts, wobei knapp die Hälfte alleine nur mit Cash unterlegt sein dürfte. Und die neu verhandelte Kooperation mit Ticketmaster könnte 1 bis 3 Mio. EUR zusätzliches EBIT in die Kassen bringen.

Silvia Quandt Research empfiehlt in einer Studie über deutsche Medienaktien DEAG derzeit zum Kauf.
(Schlusskurs in Frankfurt am 4. März 2011: 2,81 EUR)
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